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  • 5 x Fakten, Fakten, Fakten – zu den Klischees „Männerhaut / Frauenhaut“

5 x Fakten, Fakten, Fakten – zu den Klischees „Männerhaut / Frauenhaut“

„Der Weltraum, unendliche Weiten…Wir schreiben das Jahr 2018…“

Unendliche Möglichkeiten somit für die ewig gleichen Aussagen über die „Haut des Mannes…
Dies hier wird also zum wiederholten Male das „Abenteuer“ (… Baaah…Gähn!!) keines Raumschiffs sondern des Journalisten Niels Blume, dem zwar leider keine 400 Mann starke Besatzung in seinem Redaktionsbüro zur Mitarbeit zur Verfügung steht, der aber trotzdem mittlerweile schon mehr als 5 Jahre unterwegs ist, um fremdartige Aussagen über Männer und im Besonderen über deren Haut auf ihren Wahrheitsgehalt zu erforschen.

Dabei stößt er immer wieder auf anscheinend neues Leben in neuen Onlineportalen und auf neue Zivilisationen in Presseagenturen und Redaktionen – die sich aber anscheinend nicht mit Fakten zum Thema beschäftigen wollen, können oder müssen.
Denn selbst wenn man viele Lichtjahre von der Erde entfernt wäre, würde Niels Blume dabei in Galaxien von Falschwissen vordringen, welches immer und immer wieder veröffentlicht wird…

Falschwissen welches nie ein Mensch zuvor vermutet hätte…

 

Ja – es ist leider der Fall.
Es ist Mitte Januar 2018 und zum X-ten Male habe ich gerade wieder im Internet eine neue Veröffentlichung in einem Onlineblog gelesen, bei dem erneut das „Kind“ – oder besser gesagt der Mann „mit dem Bad ausgeschüttet“ wird.

Es ist es also ebenfalls zum wiederholten Male notwendig Fakten, Fakten, Fakten zu liefern um Verallgemeinerungen und unsinnige Zusammenhänge zu entwirren.
„Fakten, Fakten, Fakten“ war der Werbespruch des ehemaligen Chefredakteurs Helmut Markwort des Nachrichtenmagazins Focus und Fakten sollen im Folgenden klarstellen, dass Geschlechtsunterschiede bei der Verwendung von Kosmetika nahezu irrelevant sind.

 

 

Fakt Nr. 1:

  • Ganz grundsätzlich sollten Männer und Frauen wissen, dass durch Kosmetika bzw. enthaltene Wirkstoffe die Haut – egal welchen Geschlechtes – nicht grundlegend existentiell verändert bzw. beeinflusst werden kann.
    Sollten Cremes oder ähnliches derart wirksam sein, wären es Medikamente, welche unter ärztlicher Aufsicht eingesetzt werden müssten.

 

Fakt Nr. 2:

  • Das Bindegewebe - der Fachbegriff ist Dermis mit seinen kollagenen und elastinen Fasern ist unterschiedlich aufgebaut bei Mann und Frau.
    Männer haben ein festeres Bindegewebe als Frauen - das spielt für die Anwendung von Kosmetik jedoch keinerlei Rolle auch wenn im Internet, in Printmedien und landläufig überall behauptet wird, dass die festere Haut des Mannes auch eine andere Pflege benötigt, als die Haut der Frau.
    Das jedoch ist Unsinn.


  • Sowohl beim Mann als auch bei der Frau können und dürfen Kosmetika lediglich die obersten Hautschichten beeinflussen – genauer gesagt die Epidermis (Oberhaut) – dort insbesondere die Hornschicht (Stratum corneum).

  • Die Dermis jedoch ist Sperrzone.
    Unter der Oberhaut befindet sich die Dermis – auch Lederhaut bzw. Corium genannt.
    Eine direkte Einflussnahme durch Kosmetika auf die Dermis und auch auf darunter liegende Hautschichten, die Subcutis (Unterhaut) ist ausgeschlossen.

  • Auf einigen Produktinformationen von Cremes oder Seren kann man lesen, dass die enthaltenen Wirkstoffe die Neubildung von Collagen/Kollagen fördern sollen.
    Das vermittelt zunächst den Eindruck, als ob Cremes bis in die Dermis einziehen würden.
    Kosmetika können und dürfen unter gesundheitlichen Aspekten jedoch nicht in die Dermis eindringen.

  • Es scheint lediglich möglich zu sein, das Bindegewebe durch in Kosmetika enthaltene Signalbotenstoffe zu beeinflussen.
    Sind diese in Cremes oder Seren enthalten, können sie die Oberhaut durchdringen und damit die Dermis bzw. kollagenbildende Fibroblasten lediglich stimulieren für eine Neubildung kollagener Fasern. Die Haut zum Beispiel im Gesicht und am Hals wird dadurch etwas „aufgepolstert“.

  • Je älter Mensch wird, umso unelastischer und schlaffer werden die kollagenen Fasern.
    Besonders in höheren Lebensjahren ist deshalb eine Stimulierung der Fibroblasten durch eine Hautpflege sinnvoll.
    Funktionieren kann das sowohl beim Mann als auch bei der Frau und ist deshalb auch bei beiden zu empfehlen.
    Auch hier gilt:
    Die dafür zum Einsatz kommenden Produkte, wie zum Beispiel Cremes, Emulsionen, Gele oder Seren müssen auf den Hauttyp abgestimmt sein - also ob die Haut trocken, normal oder eher ölig/fettig ist.
    Das Geschlecht ist kein vernünftiges Auswahlkriterium, denn trockene, normale oder fettige Haut gibt es bei Männern UND Frauen.

 

Fakt Nr. 3:

  • Der Aufbau und die gesunden Funktionen der Haut des Menschen werden maßgeblich von den männlichen und weiblichen Geschlechtshormonen beeinflusst.
    Das Erscheinungsbild der Haut beim Mann und bei der Frau wird also vorwiegend durch Hormone beeinflusst.

  • Hinzu kommen Beeinflussungen durch das Lebensalter, das seelische Befinden und Umwelteinflüsse wie zum Beispiel Rauchen und UV-Strahlen – um nur einiges zu nennen.

  • Cremes, Seren und andere Kosmetika können auf Erscheinungsbilder der Haut, die dadurch beeinflusst wurden in begrenztem Umfang Einfluss nehmen.
    Sowohl beim Mann als auch bei der Frau.

  • Unterscheidungen hinsichtlich des Geschlechts sind in diesen Zusammenhängen kontraproduktiv.
    Sowohl die Haut von Frauen als die von Männern sollte durch Kosmetika vor negativen Umwelteinflüssen geschützt und in ihrer Gesamtfunktion unterstützt werden.

  • Mehr kann und darf und soll Kosmetik nicht leisten.
    Eine andere Einflussnahme durch äußerlich auf die Haut aufgetragenen Präparate darf nur durch medizinische Wirkstoffe erfolgen, welche vom Arzt zu verordnen sind.

 

Fakt Nr. 4:

Der Einfluss von Androgenen und Östrogenen auf das Erscheinungsbild der Haut.

  • Androgene werden als Männlichkeitshormone bezeichnet.
    Dabei findet man diese ebenfalls bei der Frau.
    Das Entstehen einer Akne, die Alterung der Haut oder ein "Damenbart" können bei Frauen maßgeblich durch Androgene verursacht sein.
    Auch beim Mann sind Androgene, also die männlichen Sexualhormone ebenso wie Stresshormone (Cortisol) an der Entstehung einer Akne und Hautalterung beteiligt.

  • Ganz allgemein lässt sich somit sagen, dass sich die männlichen Sexualhormone eher negativ auf das Erscheinungsbild der Haut bei Mann und Frau auswirken.
  • Vorteilhafter für das Erscheinungsbild, die Struktur und Funktionen der Haut von Frau – und ja auch Mann, sind Östrogene (weibliche Sexualhormone).

  • Auch wenn es viele meinen, so ist die Annahme falsch, dass ein Mann im Vergleich zur Frau nur einen Bruchteil an Östrogen besitzt.
    Der Hormonexperte Alexander Römmler ( http://www.alexanderroemmler.com/ ) sagt dazu, dass junge Männer einen fast ebenso hohen Östrogen-Grundspiegel wie junge Frauen haben.

  • Auch wenn sich durch die äußerliche Anwendung von verschreibungspflichtigen Cremes mit Östrogen die Haut wieder verdicken kann, elastischer und feuchter wird, so ist ein Einsatz von Hormonen für eine optische Korrektur des Erscheinungsbildes der Haut insbesondere beim Mann nicht ratsam, weil bei einer solchen Behandlung mit unerwünschten Nebenwirkungen gerechnet werden muss.


Fazit:

Spielt das Thema der Einflussnahme der männlichen und weiblichen Geschlechtshormone für die Auswahl von Kosmetikprodukten eine Rolle?
Ganz vereinfacht beantwortet: Nein, es spielt keine Rolle.

Lediglich die Auswirkungen der Hormone beispielsweise bei der Überproduktion der Talgdrüsen sollte beim Mann und bei der Frau berücksichtigt werden mit der Auswahl der dazu passenden Pflegeprodukte – siehe Fakt Nr. 5!

 

Fakt Nr. 5

  • Der Hautzustand, das Alter des jeweiligen Menschen und seine aktuelle Lebenssituation (z. B. Stress, Rauchen, unausgewogene Ernährung etc.) und sein „Vorleben“, wie zum Beispiel ehemalige Sonnenbäder usw. spielen für die Auswahl von Hautpflegeprodukten eine Rolle.

    Zur Veranschaulichung dazu zwei Beispiele:
    Eine Frau, die hormonbedingt (d.h. durch Androgene beeinflusst) eine fettige Haut hat, die raucht oder regelmäßig Sonnenstudios besucht, benötigt eine daran angepasste Hautpflegecreme.
    Ein Mann, der sich oft an der frischen Luft bewegt, sich gesund ernährt und das regelmäßige Nassrasieren als echte Hautstrapaze empfindet und auch an den Schläfen, der Nase und den Wangenpartien trockene schuppige Hautstellen zeigt, benötigt eine Hautpflege, die diesen Unannehmlichkeiten entgegen wirkt.

    Das kann somit für die benannte Frau ein feuchtigkeitsspendendes, fettfreies Pflegegel sein und für den hier erwähnten Mann eine Creme mit pflanzlichen Ölen und hautberuhigenden Inhaltsstoffen.

  • Beide Beispiele sind also völlig geschlechtsneutrale Pflegeempfehlungen.
    Obwohl nach dem landläufigen Klischee der Frau die Pflegecreme und dem Mann das Gel angeboten werden würde.
    Nicht alle Frauen haben eine feinporige und trockene Haut, nicht jeder Mann hat eine ölige und großporige Gesichtshaut.

  • Beispiele dafür, dass herkömmliche Klischees hinsichtlich Geschlecht und Hautzustand nicht übereinstimmen, gibt es zahllose.
  • Beispiele dafür, dass Männer Männercremes benutzen sollen und auf keinen Fall die Finger in die Creme der Frauen stecken darf, gibt es ebenfalls zahllose.
    Unlogische Begründungen dafür sind ebenso unzählbar weltweit vorhanden.

Fazit:
Die Zuordnung von Hautpflegeprodukten nach Geschlechter ist absoluter Unsinn.

 

Das sind Fünf Fakten.

Diese müssten nun zunächst die gröbsten Irrtümer sortieren und aufräumen.
Entdecke ich demnächst Online oder als Print wieder neue Veröffentlichungen, bei denen nicht präzise und exakt zum Thema Pflege der Haut des Menschen argumentiert wird, werde ich weitere Fakten hinzufügen.

Das klingt wie eine Drohung…
Aber der Zweck heiligt die Mittel.
Niels Blume

 

Noch mehr Infos zum Thema gewünscht?

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Warum sollte Mann eigentlich seine Haut pflegen?

Wasser und Seife reichen doch… oder etwa nicht?

MensMirror klärt auf.

Klischees über „die Haut des Mannes“ geistern seit langem durch die Köpfe von Mann und Frau. Und vieles davon ist purer Unsinn.

Wer glaubt, dass Männerhaut widerstandsfähiger ist als die Haut der Frauen irrt sich. Und wer denkt, dass eine Creme für den Mann immer die richtige Wahl für Männer ist, vertraut der Werbung, die lediglich verkaufen will.

MM räumt jetzt auf mit diesen Unwahrheiten.

MM informiert interessierte Männer qualifiziert darüber, was sie wirklich für sich und ihre Haut tun können und sollten.