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Der gnadenlose Verfall des Männerteints…

Sie sterben nicht aus und Mann kann sie immer wieder lesen: Aussagen und Behauptungen über Männer.

Aussagen solcher Art berücksichtigen aber leider keinerlei Individualität des Einzelnen.

An der Glaubhaftigkeit der Inhalte solcher Aussagen sind also Zweifel angebracht.

 

  • Eine dieser zahlreich vorhandenen Plattitüden (= inhaltsleere Plattheiten) über Männer betrifft die Haut des Mannes.
    MensMirror hat sich dazu
    mal wissenschaftliche Untersuchungen zu einem Thema angeschaut, welches die reine Wahrheit zu sein scheint.
    Denn Mann hört es immer wieder – per Mundpropaganda,
    manchmal auch in schlecht recherchierten Fernsehbeiträgen
    und immer wieder GERNE in der Print- und Onlinepresse: 


„Der Alterungsprozess von Männerhaut vollzieht sich später als bei Frauen.

Dann jedoch umso schneller, dramatischer ( !! ) und ausgeprägter.“

 

 

Das hat MensMirror natürlich interessiert!

Ist da etwas Wahres dran an dieser Aussage?

Oder hat sich da jemand etwas ausgedacht, was keinerlei Grundlage besitzt?

 

Fakt ist:

  • Männerhaut oder genauer gesagt, eigentlich nicht die Haut, sondern das darunter befindliche Gewebe, welches sich unter der Oberhaut befindet, bleibt länger glatt als die äußere Hülle der Frau.
  • Der Hauptgrund ist der, dass die in dieser Gewebeschicht vorhandenen kollagenen Fasern der Haut bei Männern kreuz und quer miteinander vernetzt sind.
    Das trägt zu einer größeren Festigkeit des Hautgewebes bei.
  • Die parallele Vernetzung der kollagenen Fasern bei Frauen hat den biologischen Sinn, dass sich dadurch bei einer möglichen Schwangerschaft das Gewebe weiten kann, ohne zu zerreissen.
    Die kollagenen Fasern dehnen sich also bereitwillig um sich nach der Schwangerschaft wieder zusammen- und zurück zu ziehen.
  • Männer brauchen diese Dehnbarkeit nicht.
    Deshalb ist das Gewebe aus biologischen Gründen fester.
    Wird das Gewebe von Männern zum Beispiel durch Übergewicht geweitet, zieht es sich, wenn das Körperfett wieder abgebaut wird, nicht so elastisch wieder zurück, wie es wünschenswert wäre. Ers
    chlaffe Bauchhaut ist die sichtbare Folge.

 

Kosmetikanbieter verwenden die Warnung vor den dramatischen und ausgeprägten Folgen eintretender Männer-Lebensjahre gerne für die Behauptung, dass Männerhaut andere Kosmetik brauche, als die Haut der Frauen.

Aber - das ist purer Unsinn.

  • Cremes können und sollen nur die Oberhaut (Epidermis) von Mann UND Frau pflegen.
    Die Epidermis ist die
    äußerste Schicht der Haut und die eigentliche Schutzhülle gegenüber der Umwelt und sie besteht aus fünf Schichten.

  • Unter der Oberhaut liegt die Dermis (Lederhaut) in der sich die kollagenen und elastinen Fasern des Bindegewebes befinden.
    Kosmetika können und dürfen nicht auf das unter der Oberhaut liegende Bindegewebe Einfluss nehmen.
    Ob also eine Creme auf die Oberhaut aufgetragen wurde, interessiert die darunter befindlichen kollagenen Faser überhaupt nich. Das Bindegewebe verändert sich dadurch somit auch in keiner Hinsicht.

Kosmetika können jedoch auf die fünf Epidermis-Schichten Einfluss nehmen:

  • Die unterste Epidermisschicht ist die Basalschicht (Stratum basale),
    Sie ist besonders interessant für Kosmetikprodukte, welche regenerierende Wirkstoffe enthalten.
    Denn in der Basalzellschicht findet die Regeneration der Hautzellen statt.

  • die Stachelzellschicht (Stratum spinosum),die Körnerschicht (Stratum granulosum) und die Glanzschicht (Stratum lucidum) sind Hautschichten, in denen sich die Zellen von der Entstehungsschicht verlagern an die Hautoberfläche um dann schließlich die

  • Hornschicht (Stratum corneum) zu bilden.
    Sie besteht In den äußeren Schichten aus verhornten Plattenepithelzellen und ist durch Kosmetika gut zu beeinflussen.
    Fette zwischen den abgestorbenen Hornzellen bilden eine wasserabweisende Schutzschicht (Hydr-Lipid-Film).
    Cremes mit einem hohen Feuchtigkeitsanteil wirken sichtbar glättend auf die Hornschicht.

 

 

Die Aussage, dass Männerhaut eines Tages dramatischer altert, als die Haut von Frauen ist für die Anwendung von Kosmetika völlig irrelevant.

Darüber hinaus ist das Klischee vom Alterungsprozess der Männerhaut ganz einfach eine nutzlose und zudem wissenschaftlich nicht belegte Aussage.

Das ärgerliche an dem ganzen Thema ist, dass Männer und auch Frauen damit falsch informiert werden.

 

Skepsis ist also - wieder mal angebracht bei "Aussagen über den Mann".

  • Denn die Behauptungen selbst sind je nach Verkünder unterschiedlich.
  • Unterschiede legen nahe, dass der Inhalt je nach Quelle manipuliert und einer Zielgruppe angepasst wurde. Unterschiede lassen erkennen, wer, wie genau von einem Anderen abgeschrieben und den Inhalt selber überhaupt nicht verstanden hat.
  • Vergleicht man nämlich die verschiedenen Quellen dieser Aussagen, merkt man,  dass Präzision und wissenschaftliche Genauigkeit nicht zu finden isind.
  • Bei allen Behauptungen zum Thema „dramatischer Alterungsprozess von Männerhaut“ wird schnell deutlich, dass die selbst ernannten sich äußerden Fachleute untereinander nicht derselben Meinung sind.

 

Verfall… ab wann denn nun?

Mit 30? Mit 40? Oder mit 50?

Der gnadenlose Verfall des Männerteints soll laut der einen Aussage bereits mit dreißig, nach der Aussage einer anderen Quelle ab vierzig und dann wieder, laut Aussage einer nächsten Quelle erst ab fünfzig massiv auftreten.
Das sind also nahezu zwanzig bis dreißig Jahre Differenz in den Behauptungen!!

 

MensMirror hat dazu einen Verdacht:

Steckt vielleicht nur eine ungeschickte Kosmetik-PR-Kampagne hinter allen Aussagen, damit Ängste bei Männern gefördert werden, damit sie bloß alles kaufen, was Potenz und kraftvolles Äußeres erhalten soll?

 

Fakt ist:

  • Es gibt keine unabhängige, seriöse wissenschaftliche Untersuchung, welche die Behauptung stützt und bestätigt, dass die Alterung der Männerhaut plötzlich mit 30 (??), mit 40 (???) oder ab 50 (??????) Lebensjahren schneller und „dramatischer“ abläuft.

  • Sollte Männerhaut tatsächlich ab einem bestimmten Alter schneller und auffälliger altern, als dieses biologisch vorhersehbar ist, so muss auf jeden Fall vorher ausgeschlossen werden, dass eine untersuchte Personengruppe von Männern nicht gegebenenfalls in der Vergangenheit ihre eigene Haut massiv vorgeschädigt hat, zum Beispiel durch unsachgemäße Hautbehandlungen, durch Rauchen oder durch zu viel UV-Belastung.

 

Ruhig Blut also.
Der Verfall des Männergesichts ab einem bestimmten Alter ist die Phantasie einer unbekannten Person X bzw. vielleicht die einer ominösen Gruppe YZ.

Und dient in der Regel nur dazu, leere Seiten in Zeitschriften mit Sensationsmeldungen zu füllen, weil das Ungeheuer vom Loch Ness gerade mal wieder nicht aufgetaucht ist.
Werbeaussagen, die versprechen, dass das neue Produkt „JungSofort“ nun die ultimative Lösung für die dramatisch alternde Männerhaut ist, kann Mann in Zukunft deshalb auch getrost misstrauen.

  • Alt werden wir – wenn wir Glück haben und nicht früh sterben, alle mal.
    Wie das dann jeweils ausschaut, haben wir zu einem großen Teil selber in der Hand.

  • Für keinen Mann sollte das also bedeuten auf der „faulen Haut“ auszuruhen.
    Sondern sie zu schützen und durch Pflege zu unterstützen.
    Damit Mann lange frisch und gesund aussieht – egal in welchem Alter.

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niels.blume [at] mensmirror.de

 

Warum sollte Mann eigentlich seine Haut pflegen?

Wasser und Seife reichen doch… oder etwa nicht?

MensMirror klärt auf.

Klischees über „die Haut des Mannes“ geistern seit langem durch die Köpfe von Mann und Frau. Und vieles davon ist purer Unsinn.

Wer glaubt, dass Männerhaut widerstandsfähiger ist als die Haut der Frauen irrt sich. Und wer denkt, dass eine Creme für den Mann immer die richtige Wahl für Männer ist, vertraut der Werbung, die lediglich verkaufen will.

MM räumt jetzt auf mit diesen Unwahrheiten.

MM informiert interessierte Männer qualifiziert darüber, was sie wirklich für sich und ihre Haut tun können und sollten.