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Basis-Know-How: Anti-Ageing * aus dem Baumarkt?

Wo kaufen Männer eigentlich Ihre Pflegecremes?

Bei Tuklass, bei TM, Budinski, Mossrann, Üller oder in der neuen Parfümerieabteilung von Starkadt oder Haufkof?

Eigentlich ist es ja völlig egal – denn überall bekommt man die Produkte, welche man auch preisgünstiger im Baumarkt erstehen könnte.

Du verstehst jetzt grad nur Bahnhof?

Gut – ich kläre auf.

INCI

Seit ein paar Jahren ist es - zum Schutz des Verbrauchers - gesetzlich vorgeschrieben, alle Inhaltsstoffe kosmetischer Produkte auf der Verpackung zu deklarieren  - mit der sogenannten INCI-Deklaration.

Die meisten Verbraucher können jedoch  mit den meist mikrokleingedruckten Bezeichnungen wenig anfangen und nur ein Fachmann bzw. ein Hautarzt oder Apotheker kann bei Unverträglichkeit eines Produktes aufgrund dieser Zutatenliste herausfinden, welche Substanz zu einer unerwünschten Reaktion geführt hat.

Wichtig zu wissen ist auf jeden Fall, dass die in einem kosmetischen Produkt enthaltenen Zutaten in der Reihenfolge ihrer vorhandenen Menge aufgelistet sind.

  • Was an erster Stelle steht, ist der Hauptbestandteil, was an letzter Stelle steht ist nur noch in kleineren Mengen dosiert.

  • Über die Wirkung einer Substanz sagt das allerdings auch noch nichts aus.

  • Und – was ziemlich ärgerlich ist - es gibt einige in Kosmetika verwendete Zutaten, wie z.B. einige Konservierungsstoffe, die auch in kleinster Dosierung noch ungünstige Wirkungen auf den Organismus ausüben können.

  • Wer sich darüber stets aktuell informieren möchte, welche unerwünschten Substanzen in Kosmetika enthalten sind, dem empfehle ich dafür die Zeitschrift Ökotest im Blick zu haben. Laufend werden Kosmetika von Ökotest unter die Lupe genommen.

  • Und Mann braucht dafür nicht mal zum Ökojunkie zu werden, denn Informationen zu gesunden und ungesunden Substanzen in Kosmetika sollten wirklich jeden interessieren.
    Denn es geht um die eigene Gesundheit.

 

Was zum Beispiel in Pflegepräparaten für Gesicht und Körper nicht enthalten sein sollte, sind beispielsweise Mineral- und Erdölsubstanzen.

Wenn Mann sich die Zutatenliste einer Gesichtspflegecreme oder Bodylotion ansieht, ist dort oft an erster Stelle Aqua – also Wasser gelistet. Eine billige und unbedenkliche Zutat.

Dann kommt aber oft als Nächstes Paraffinum-Liquidum (Paraffin) oder Petrolatum (Vaseline).

Paraffinum-Liquidum

  • Hauptabnehmer von Paraffin ist weltweit die Kerzenindustrie für Teelichte, Haushaltskerzen und Dekorationskerzen. Es ist preiswerter als das Stearin, das aus tierischen oder pflanzlichen Produkten gewonnen wird.
  • Paraffin dient auch als billiger Grundstoff für Salben und Cremes (Vaseline), für Kosmetik bei sehr bekannten Lippenpflegestiften und Medizinprodukten z.B. Panthenolsalben.
  • Paraffin wird ebenso für Fußbödenpflegemittel, für Putzmittel, Metall- und Autopolituren sowie Schuhcremes verwendet.
  • Paraffin dient als Überzug der Rinde von Käse
  • und als Korrosionsschutz in der Autoindustrie,
  • als Zusatz zu Gummiprodukten z. B. Reifen,
  • zur Herstellung von Fußbodenbelägen (Linoleum)
  • sowie für gewachstes Papier, Malstifte, Baumwachse und Modelliermassen.

Paraffin wird in der Kosmetik eingesetzt weil es billig und unbegrenzt haltbar ist

Paraffinöl ist - genau genommen - natürlichen Ursprungs, denn es ist vor Jahrmillionen aus Pflanzen- und Tierresten entstanden.

Biologisch ist es nun aber tot und auch nicht mehr abbaubar! Paraffin ist deshalb weit entfernt davon, natürlich oder biologisch zu wirken.

Der Einsatz von Paraffin in kosmetischen Produkten hat also nur ökonomische Gründe – es ist eine billige Grundsubstanz, mit meist trotzdem megahohen Verkaufspreisen im Einzelhandeln.

Eigentlich könnte also die Pflegecreme statt in der Edelparfümerie 300 €, im Baumarkt  3 € kosten.

Keine schönen Ergebnisse durch Paraffincremes

  • Paraffin zieht nicht in die Haut ein sondern bildet einen Film auf der Haut, welcher verhindert, dass Hautfeuchtigkeit entweicht.
  • Die Haut quillt unter diesem Film etwas auf, was zunächst ein glatteres Erscheinungsbild hervorbringt.
  • Besonders derjenige, der aber bereits eine fettige Haut hat, wird sich im Laufe des Tages jedoch daran stören, dass die aufgetragene Creme im Gesicht stark glänzt und die Poren sich auf Dauer unter der Fettschicht immer mehr vergrößern.
  • Auch trockene Hauttypen freuen sich auf Dauer nicht über den Langzeiteffekt einer paraffinhaltigen Creme. Wird die morgens aufgetragene Cremeschicht mit der abendlichen Reinigung wieder entfernt, wird auch die hauteigene Feuchtigkeit damit herausgewaschen. Die Haut ist noch trockener, als vor der Verwendung der Paraffinhaltigen Rezeptur und sie wird gefühlt immer abhängiger von der Creme.
  • Der Fettfilm von paraffinhaltigen Cremes lässt einen speckig wirkenden Glanz entstehen. Die Haut wirkt dadurch eher ungepflegt. Ein Effekt, den man mit einer Pflegecreme eigentlich nicht erzielen wollte.

Was also sollte Mann tun?

Es gibt mittlerweile zahlreiche Produkte, die eine bessere Rezeptur ohne Paraffin aufweisen. Und die dabei nicht mal Ultrateuer sind.

Es lohnt sich, zum nächsten Cremekauf eine Lupe mitzunehmen, um die mikroskopisch kleinen Rezepturlisten zu lesen und danach zu wählen, was in einer Creme drin ist und was nicht.


Im Folgenden seht Ihr eine Liste der Bezeichnungen derjenigen Substanzen, die möglichst nicht oder wenn schon, dann nur sehr gering dosiert enthalten sein sollten (das heißt in der INCI-Liste an den letzten Plätzen):

  • Mineralöle / Erdölprodukte
  • Petrolatum (Vaseline)
  • Paraffinum-Liquidum
    Die englische Bezeichnung lautet ebenfalls paraffin, wobei im britischen Englisch zwischen paraffin oil (Petroleum) und paraffin wax (Paraffin) unterschieden wird.
  • Paraffinum-Subliquidum
  • Cera Micocristallina (Hart-Paraffin)
  • Microcristalline Wax
  • Ozokerit
  • Ceresin


* Übrigens: Wer sich darüber wundert, weshalb man das Wort Anti-Ageing einmal mit und einmal ohne e in Zeitschriften, der Werbung und im Internet findet - es sind beide Schreibweisen erlaubt 😀 - und mit e sieht es einfach sinnvoller aus... 😀 😀 😀

 

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Warum sollte Mann eigentlich seine Haut pflegen?

Wasser und Seife reichen doch… oder etwa nicht?

MensMirror klärt auf.

Klischees über „die Haut des Mannes“ geistern seit langem durch die Köpfe von Mann und Frau. Und vieles davon ist purer Unsinn.

Wer glaubt, dass Männerhaut widerstandsfähiger ist als die Haut der Frauen irrt sich. Und wer denkt, dass eine Creme für den Mann immer die richtige Wahl für Männer ist, vertraut der Werbung, die lediglich verkaufen will.

MM räumt jetzt auf mit diesen Unwahrheiten.

MM informiert interessierte Männer qualifiziert darüber, was sie wirklich für sich und ihre Haut tun können und sollten.