• MensMirror

    MensMirror

    Ihr habt Fragen? MensMirror hat Antworten!
  • MensMirror

    MensMirror

    Der Blog für den Mann, der gepflegt sein will.
  • MensMirror

    MensMirror

    Besser aussehen? MensMirror gibt dafür Tipps!
  • MensMirror

    MensMirror

    Wer gepflegt aussieht, ist attraktiver!
  • MensMirror

    MensMirror

    Mehr Chancen durch besseres Aussehen. Im Job und im Privatleben.
  • MensMirror

    MensMirror

    Was gut ist, sollte immer sichtbar sein!
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6

Schaden Kosmetikprodukte der Gesundheit?

 

ToxFox und Codecheck entschlüsseln die INCI

 

Was schmiere ich mir da eigentlich ins Gesicht, auf den Körper und in die Haare?

Es sind bestimmt nicht wenige Menschen – egal ob Mann oder Frau, denen es nicht egal ist, ob das, was in einem kosmetischen Produkt enthalten ist, gesundheitlich auch unbedenklich ist.
Allerdings steht Mann bereits beim Einkauf von Produkten vor dem Problem nicht zu wissen, ob alles das, was in der sogenannten INCI-Liste steht, auch risikolos zu verwenden ist.

 

Die INCI-Liste - Sinnvoll aber schwierig in der Nutzbarkeit.

Bei der Herstellung von Kosmetik kamen in der Vergangenheit und kommen auch heute noch Substanzen in die Tiegel, Töpfe und Flaschen, die nicht wirklich hautpflegend sind und sogar der Gesundheit schaden können.

Um für den Verbraucher überhaupt etwas Licht und Klarheit in diese Rezepturen zu bringen wurde deshalb 1997 die Deklarationspflicht, bzw. die INCI eingeführt.
Das Kürzel INCI heißt „International Nomenclature of Cosmetic Ingredients“.

 

01gute Miene 100

 

Ganz allgemein ist es gut, dass durch diese Deklaration seither jedes Produkt preisgeben muss, welche Hautnützlichen, gesunden und welche hautschädigenden und für die Gesundheit des ganzen Menschen schädlichen Substanzen enthalten sind.

 

 

02schlechte Miene 100

Aber – wer hat schon so viel Fachkenntnisse, um die oft lateinischen Bezeichnungen überhaupt zu deuten?

  • Miserabel ist auch, dass die Auflistung fast immer viel zu klein gedruckt ist und deshalb schlecht zu lesen ist.


  • Erschwerend für die Verbraucher ist ebenfalls, dass unterschiedliche Bezeichnungen und Varianten von Inhaltsstoffen auflistet werden können, weil es für eine einheitliche Deklaration keine Richtlinien gibt.
    Duftstoffe oder Duftstoffmischungen dürfen beispielsweise unter dem Sammelbegriff Parfüm zusammengefasst werden.


  • Auch nitro- und polyzyklische Moschusverbindungen, die als Allergieauslösend gelten und chemisch hergestellt werden, weil sie den echten Moschusduft ersetzen, sind nur unter Sammelbezeichnungen gelistet. Für Allergiker ist das eine große Gefahr.

 

 

Was am meisten enthalten ist steht in der INCI ganz voran.

  • In Deutschland müssen gemäß der entsprechenden Kosmetikverordnung, die Inhaltsstoffe in der Kosmetik nach deren absteigendem Anteil angegeben werden.
    Was am meisten enthalten ist wird in der INCI somit zuerst genannt.


  • Aber – es gibt auch das EU-WirrWarr
    In anderen Ländern der EU kann die INCI-Deklarierung nämlich anders sein.

    Für den Verbraucher ist das verwirrend.

 

 

Was kann überhaupt in Kosmetika enthalten sein?

  • Darüber gibt die INCI-Datenbank Auskunft.
    Mehrere Tausend Inhaltsstoffe, die in Kosmetika enthalten sein können sind darin gelistet und werden dort unterschieden nach Grundsubstanzen, wie Wasser oder Öle und Wirkstoffe, Duftstoffe oder Konservierungsmittel.

  • Aussagen darüber, ob die hier genannten Substanzen sinnvoll verwendet werden, wenn sie sich in Kosmetikprodukten befinden, kann Mann in dieser Datenbank jedoch nicht bekommen.

  • Die INCI-Dartenbank ist eine Auflistung mit 528 Seiten, auf der INCI-Bezeichnungen, Chemische/IUPAC-Bezeichnungen * und ihre Funktionen genannt werden - mehr findet Mann dort jedoch nicht.
    * UPAC  ist das Kürzel für International Union of Pure and Applied Chemistry – oder zu Deutsch, die Internationale Union für reine und angewandte Chemie.

  • Folgendes erfährt Mann aus der Datenbank:

    Als Beispiel: CERA ALBA
    In manchen Cremes enthalten ist CERA ALBA.
    Sieht man in der Datenbank nach diesem Stoff, erfährt Mann dass es gelbes Bienenwachs ist.
    Die Chemische/IUPAC-Bezeichnung dafür lautet: „Wachs aus der Honigwabe der Biene. Es besteht in erster Linie aus Myricylpalmitat, Cerotinsäure und Estern und einigen hochkohlenstoffhaltigen Paraffinen.“ Die Funktion ist „Geschmeidig machend/emulgierend/filmbildend“

  • Was Mann nun mit diesen Informationen anfangen soll, bleibt jedem selber überlassen.
    Ein Kosmetik-Nicht-FachMann kann damit wenig anfangen... und in fast allen anderen Fällen ebenso auch die Kosmetik-Nicht-FachFrau.

  • Wer sich die INCI-Datenbank ansehen möchte, kann sich hier verwirren lassen:
    Link zum Amtsblatt der Europäischen Union mit seiner „Änderung des Beschlusses 96/335/EG der Kommission zur Festlegung einer Liste und einer gemeinsamen Nomenklatur der Bestandteile kosmetischer Mittel“.

 

 

MensMirror ärgert sich.

Denn es ist schon eine Frechheit, dass einige Manager der Kosmetikherstellenden Industrie aus Profitgier auch heutzutage immer noch minderwertige Substanzen in Kosmetika einsetzen lassen.

Ob eine Substanz für die Gesundheit des Menschen risikobehaftet ist, spielt für solche Firmenbosse keine Rolle.
Billig sollen die Substanzen sein, damit sie beim Verkauf der hochpreisigen Produkte viel in die Kassen einspielen.

 

Ganz hilflos ist Mann jedoch mittlerweile diesen Machenschaften nicht mehr ausgeliefert.

  • Und es ist durchaus möglich, eine große Auswahl an für die Gesundheit unbedenklichen Kosmetika einzukaufen.
    Zunächst gibt es die Biosiegel und darüber hinaus auch die Zeichen, welche Vertrauenswürdige Produkte kennzeichnen.
    MensMirror hat sie gelistet und hier kann Mann sie sehen:
    Güte-Siegel für die sichere Auswahl von Produkten


  • Unterwegs hat Mann diese Übersicht möglicherweise nicht dabei aber Mann kann mit dem Smartphone ebenfalls schnell checken, was die INCI-Liste eines Produkts an Überraschungen bereit hält:

    Mit der App ToxFox:
    ToxFox kann beim Einkauf von Kosmetik helfen, ob das was in einem Produkt drin steckt gesundheitlich unbedenklich ist.
    Die App ToxFox ist ein mobiler Produktcheck vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland - Landesverband Hamburg e.V. (BUND).

    LOGO ToxFox

    Hier der Link zur Webseite des "Gift-Fuchses".

 

 

 

 

  • Von der Idee her eigentlich auch gut aber mit Mängeln behaftet ist die App Codecheck.

    Mit dieser App kann Mann einfach den Barcode eines Produkts scannen.
    Codecheck listet dann die kritischen Inhaltsstoffe auf.
    So erfährt Mann umgehend, ob beispielsweise in dem Sonnenschutzmittel hormonell wirksame Substanzen enthalten sind oder ob in einem Duschgel Silikon enthalten ist. Was unbedenklich ist oder was Mann besser nicht einkaufen sollte, erfährt Mann so schnell.


    Somit ist Codecheck eigentlich nützlich – trotzdem gefällt MensMirror daran einiges nicht:

  • Permanent lädt bei der Darstellung der Ergebnisse irgendetwas nach.
    Deshalb muss Mann immer wieder erneut die Stelle suchen, die Mann zuletzt gelesen hat.
    Das ist sehr lästig

  • Auf dieser App gibt es zuviel Werbung.
    Das macht das Lesen mühsam und schwierig.

  • Vertrauenswürdig?
    Wie Mann im Juni 2016 aus der Rheinischen Post (RP) von der Autorin Lena Köhnlein erfahren kann, sind die Bewertungen der Inhaltsstoffe auch nicht vertrauenswürdig genug, denn sie basieren auf Daten, welche bis zu 16 Jahre alt sind.

    Frau Köhnlein sagt dazu, was wichtig ist bei jeder App:

„Die Bewertungen sollten unabhängig sein. Bei Codecheck scheint dies zunächst der Fall zu sein: Unabhängige Experten werden bei jedem Inhaltsstoff als Quelle genannt, auch der Grund für die Einstufung ist angegeben. Eine Quelle, die häufig bei Kosmetikartikeln in der App verwendet wird: Öko-Test. Doch auf Nachfrage unserer Redaktion beim Magazin wird klar, dass Öko-Test gar nicht als Quelle genannt werden möchte.

Die Infos, auf die sich die App bezieht, sind 16 Jahre alt, sagt Jürgen Stellpflug, Chefredakteur und Geschäftsführer des Magazins. Und nicht nur das: Öko-Test hätte im Jahr 2006 zwar das Verwenden der Kosmetikliste (Stand 2000) erlaubt, diese Erlaubnis jedoch im Jahr 2009 zurückgezogen. "Das war dem Unternehmen egal", sagt Stellpflug, der überlegt, rechtliche Schritte gegen Codecheck einzuleiten.
Denn: "Codecheck hat angefangen, unsere Bewertungen umzuschreiben. Das ist nicht zulässig" - vor allem weil als Quelle weiterhin Ökotest genannt wird. "Codecheck schiebt uns Bewertungen zu, die wir so nie treffen würden", sagt Stellpflug. Dazu Codecheck: "Die Informationen der Quellen werden nachgeführt, aber nur in Absprache oder auf Basis der jeweiligen Informationsquellen. Sonst ist es ein Fehler."

Zum Vorwurf, veraltete Daten zu nutzen, äußert sich ein Sprecher des App-Unternehmens wie folgt: "Die Kosmetiklisten wurden im Jahr 2000 von Ökotest erstellt und 2004 aktualisiert. Neuere Einschätzungen von Ökotest zu einzelnen Inhaltsstoffen wurden zusätzlich nachgeführt." Eine zweite Quelle in der App ist "H. Knieriemen", häufig neben Lebensmittelinhaltsstoffen zu lesen. Der Experte ist jedoch vor zwei Jahren gestorben. Dazu Codecheck: "Seine Expertisen sind kritisch, aber immer noch aktuell."
Quelle: Auszug aus RP

 

Der Link zu Codecheck

 

Merken

Kommentare powered by CComment

Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv
 

Kontakt

mensmirror.de

Sportzenkoppel 54

22359 Hamburg

+49 (0)40 - 47 91 10

+49 (0)177 - 76 12 916

niels.blume [at] mensmirror.de

 

Warum sollte Mann eigentlich seine Haut pflegen?

Wasser und Seife reichen doch… oder etwa nicht?

MensMirror klärt auf.

Klischees über „die Haut des Mannes“ geistern seit langem durch die Köpfe von Mann und Frau. Und vieles davon ist purer Unsinn.

Wer glaubt, dass Männerhaut widerstandsfähiger ist als die Haut der Frauen irrt sich. Und wer denkt, dass eine Creme für den Mann immer die richtige Wahl für Männer ist, vertraut der Werbung, die lediglich verkaufen will.

MM räumt jetzt auf mit diesen Unwahrheiten.

MM informiert interessierte Männer qualifiziert darüber, was sie wirklich für sich und ihre Haut tun können und sollten.